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Vorwort von J. L. Borges

Kipling: „Das Haus der Wünsche“

(…) Aus den Erzählungen, die ich für diesen Band ausgewählt habe, ist vielleicht die für mich bewegendste The Gardener (Der Gärtner).

Eine ihrer Eigentümlichkeiten ist, daß darin ein Wunder geschieht, ohne daß die Hauptperson etwas davon merkt, aber der Leser weiß es. Alle Umstände sind realistisch, aber die Erzählung selbst ist es nicht.Kim ist der letzte Roman, den Kipling geschrieben hat. Er hat damit nur scheinbar die Gattung verlassen, denn eine jede seiner Erzählungen besitzt die Kraft und Dichte eines ganzen langen Romans.